Beiträge zum Stichwort: ‘Schlaganfall’

DGNR – Stent in der Halsschlagader beugt Schlaganfall vor

Dienstag, 6. Juli 2010

Berlin – Für Menschen, deren Halsschlagader durch kalkhaltige Ablagerungen stark verengt ist, gibt es eine gleichwertige Behandlungsalternative zum bisherigen operativen Verfahren. Mit einem Katheter dehnen die Ärzte die Halsarterie auf und setzen dann eine Gefäßstütze, einen Stent, ein. Vor allem bei jüngeren Patienten kann damit ebenso zuverlässig einer Durchblutungsstörung des Gehirns und Schlaganfällen vorgebeugt werden wie mit einer Operation. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) anlässlich einer aktuellen US-amerikanischen Studie hin, die im „New England Journal of Medicine“ erschienen ist.
An der CREST-Studie beteiligten sich 2 502 Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten hatten oder bei denen wegen einer erheblich verengten Halsschlagader ein Schlaganfall drohte. Die Hälfte der Patienten wurde mit dem bisherigen Standardverfahren, der Karotis-Endarteriektomie, behandelt. „Hierbei öffnen die Ärzte die Schlagader und schälen die kalkhaltigen Ablagerungen aus der Wand heraus“, erklärt Professor Dr. med. Joachim Berkefeld vom Institut für Neuroradiologie an der Universitätsklinik Frankfurt am Main. Die andere Hälfte der Studienteilnehmer erhielt eine Katheterbehandlung mit Stent.  » Weiterlesen: DGNR – Stent in der Halsschlagader beugt Schlaganfall vor

Schlaganfall auch mit Kathetereingriff behandeln

Dienstag, 22. Juni 2010

Deshalb sollte künftig nach der Thrombolyse vermehrt eine Katheterbehandlung zum Einsatz kommen. Mit ihr können Neuroradiologen verbleibende Gerinnsel entfernen und so den Therapieerfolg verbessern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) anlässlich von zwei Studien hin, die vor Kurzem in den Fachzeitschriften „Stroke“ und „Lancet“ unter Beteiligung deutscher Neuroradiologen erschienen sind. Berlin – Schlaganfall-Patienten sollten so schnell wie möglich in das nächste Krankenhaus transportiert werden, das über eine „Stroke Unit” verfügt. Mit Medikamenten können Ärzte dort das Blutgerinnsel im Gehirn auflösen, das den Schlaganfall ausgelöst hat. Doch diese Infusionsbehandlung, die Thrombolyse, kann das Blutgerinnsel nicht immer vollends entfernen. » Weiterlesen: Schlaganfall auch mit Kathetereingriff behandeln

Defekter Signalweg führt zu Gefäßwucherungen im Gehirn

Dienstag, 22. Juni 2010

 

Ein gestörter Signalweg in Endothelzellen, die das Innere der Blutgefäße auskleiden, führt zu Kavernomen, oftmals gefährlichen Gefäßfehlbildungen im Gehirn. Dies veröffentlicht ein Forscherteam der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums. Die Untersuchungen klären die Ursache für eine der häufigsten Fehlbildungen des Menschen auf und weisen darüber hinaus darauf hin, dass Kavernome mit Medikamenten behandelt werden könnten, die das Gefäßwachstum hemmen.
Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Universitätsmedizin Mannheim

Gutartige Gefäßfehlbildungen, sogenannte Kavernome, können in vielen Geweben des Körpers auftreten. Diese Fehlbildungen zeichnen sich durch stark erweiterte, instabile und unstrukturierte Blutgefäße aus. Medizinische Bedeutung haben vor allem Kavernome im Gehirn, die sich bei etwa einem von zweihundert Menschen entwickeln. Im Gehirn bleiben die Wucherungen oft lange Zeit unbemerkt und werden typischerweise als Zufallsbefunde bei Kernspinuntersuchungen entdeckt. Wenn sie wachsen, machen sie sich meist durch unspezifische Symptome wie Kopfschmerz oder Schwindel bemerkbar. Dabei steigt die Gefahr von Gehirnblutungen aus diesen Gefäßwucherungen, was zu Krampfanfällen, neurologischen Ausfällen bis hin zum Schlaganfall führen kann. Daher werden Kavernome, die Symptome verursachen, nach Möglichkeit chirurgisch aus dem Gehirn entfernt. » Weiterlesen: Defekter Signalweg führt zu Gefäßwucherungen im Gehirn

Stress führt nicht zu Schlaganfall

Freitag, 14. Mai 2010

 

Entscheidende Faktoren sind Rauchen und Blutdruck

Schwacher Trost: Kein höheres Schlaganfall-Risiko bei Gestressten Syndey (pte/14.05.2010/12:10) – Belastende Lebensereignisse sind nicht schuld daran, dass ein Mensch einen Schlaganfall erleidet. Das behaupten zumindest australische Forscher in der Fachzeitschrift "Stroke". Sie untersuchten, welche Faktoren bei einer bestimmten Art des Schlaganfalls eine Rolle spielen. "Entgegen der allgemeinen Auffassung wurde kein Zusammenhang zwischen Stress und Schlaganfall sichtbar", berichtet Craig Anderson vom George Institute for International Health http://www.thegeorgeinstitute.org.  » Weiterlesen: Stress führt nicht zu Schlaganfall

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