Plädoyer für Statin-Therapie nach Schlaganfall

Samstag, 13. März 2010 verfasst von admin

BERLIN (gvg). Ein Statin sollte fester Bestandteil der Sekundärprophylaxe sein bei Patienten, die ein ischämisches zerebrovaskuläres Ereignis hatten. Das fordert der Neurologe Professor Gerhard Hamann aus Wiesbaden.

Auf der Veranstaltung Praxis Update Allgemeinmedizin setzte Hamann sich dafür ein, eine Statin-Therapie außer der Plättchenhemmung als obligaten zweiten Pfeiler der Sekundärprävention anzusehen. Die Basis für seine Empfehlung ist die SPARCL-Studie.

"Wenn Sie fünf Jahre lang mit einem Statin behandeln, verhindern Sie bei einem von 46 Patienten einen Schlaganfall und bei einem von 29 Patienten ein kardiovaskuläres Ereignis", betonte Hamann, Leiter der Klinik für Neurologie an den Dr. Horst Schmidt-Kliniken in Wiesbaden. Die Daten rechtfertigten, dass künftig alle Patienten mit ischämischen Hirnerkrankungen mit einem Statin behandelt werden sollten, so Hamann.

 

 


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