US-Studie: Erhöhtes Risiko für Morbus Alzheimer

Freitag, 12. März 2010 verfasst von admin

Forscher der Columbia University in New York fanden heraus, dass Patienten mit Schlaganfall ein erhöhtes Risiko für Morbus Alzheimer haben.

In der Studie wurden 1766 Patienten sieben Jahre lang beobachtet. Von jenen, die einen Schlaganfall hatten, entwickelten 5,2 Prozent pro Jahr eine Alzheimer-Demenz.

In der Vergleichsgruppe der Patienten ohne Schlaganfall waren es
4 Prozent. Bei Patienten mit Schlaganfall war das Alzheimer-Risiko um 60 Prozent erhöht. Das höchste Risiko hatten Schlaganfall-Patienten, die zusätzlich Risikofaktoren wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen aufwiesen.

Die Alzheimer-Krankheit ist eine Erkrankung des Gehirns, die durch den fortschreitenden Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten gekennzeichnet ist. Im Gehirn sind typische Eiweißablagerungen festzustellen. Das führt zu einem Krankheitsbild mit Gedächtnis- und Orientierungsstörungen sowie Störungen des Denk- und Urteilsvermögens.

Die Bewältigung eines normalen Alltagslebens wird immer schwieriger, und die Patienten sind zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.

 

 


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