Ärztliche Aufklärungspflicht – 10

Freitag, 12. März 2010 verfasst von admin

Umfang des Aufklärungsgesprächs ist von der Krankheit abhängig

  • Der Arzt muss bei seiner Aufklärung die Schwere der Krankheit berücksichtigen und auf die Verfassung des Patienten Rücksicht nehmen.
  • Wird durch die Aufklärung lediglich die allgemeine Stimmungslage gedämpft, handelt es sich um Nachteile, die in Kauf genommen werden können und müssen. Wird dagegen die Gesundheit ernsthaft bedroht, kann der Arzt die Information über das volle Ausmaß der Krankheit zurückhalten. Dies kann z.B. bei Krebs der Fall sein.
  • Existieren mehrere Alternativtherapien, die verschiedene Risiken und Erfolgschancen aufweisen, muss die Aufklärung besonders umfassend sein.

Da dem Patienten in diesem Fall echte Wahlmöglichkeiten offen stehen, muss er genauestens über eventuelle Risiken, mögliche Komplikationen und Heilungschancen der einzelnen Alternativen informiert werden.

 

 

 


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