Herzrhythmusstörungen können etwas völlig Normales sein

Donnerstag, 11. März 2010 verfasst von admin

Eschborn (ots) – Praktisch bei jedem Menschen schlägt das Herz irgendwann einmal unregelmäßig.

Häufig unbemerkt«, berichtet Professor Dr. Thomas Meinertz in der »Neue Apotheken Jllustrierte« vom 15. März 2007. »Meist jedoch treten Herzrhythmusstörungen als Folge einer Herzkrankheit auf.

Selten weisen sie als Warnzeichen auf einen drohenden plötzlichen Herztod hin«, erläutert der Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Universitären Herzzentrum Hamburg. Der Übergang zwischen normal und krankhaft verläuft oft fließend. Ob Herzrhythmusstörungen harmlos, weniger harmlos oder lebensbedrohlich sind, kann ein Internist oder Kardiologe nach ausführlicher Untersuchung des Patienten entscheiden. Meinertz: »Früher haben wir viele Herzrhythmusstörungen für bedrohlich gehalten. Heute behandelt man Herzrhythmusstörungen nur, wenn dies zwingend erforderlich ist.« Dann aber sollte die Behandlung konsequent und nur vom Fachmann erfolgen. Einerseits dürfe man sich von Herzrhythmusstörungen nicht verrückt machen lassen. Mit harmlosen Rhythmusstörungen müsse man leben lernen. »Andererseits führt bei gesundheitlich bedeutsamen Herzrhythmusstörungen kein Weg am Arzt beziehungsweise Kardiologen vorbei«, betont Meinertz.

Die Angst gegenüber technischen Geräten wie Herzschrittmachern oder Defibrillatoren sollte man überwinden. Mit ihnen kann man gut und lange leben, ohne dauernd an die Rhythmusstörung zu denken.«

 

 


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