Ein erhöhter Blutdruck kann zu schweren Folgeerkrankungen führen

Donnerstag, 11. März 2010 verfasst von admin

 Zu den Risiken gehören Herzinfarkt und Schlaganfall, doch auch die Schädigung der Nieren darf nicht unterschätzt werden.

„Die Nieren leiden stark, aber unmerklich unter Bluthochdruck“, sagt Professor Jan Galle, Sprecher der Gesellschaft für Nephrologie. Die schleichende Schädigung der Nieren verursache meist keine spürbaren Beschwerden, könne langfristig aber zu Nierenversagen führen.

Bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sollte man deshalb auf den Blutdruck achten. Wird nämlich Bluthochdruck festgestellt, sollte auf jeden Fall auch die Niere untersucht werden. Hierfür kann der Arzt einen einfachen Urintest machen. „Allerdings sollte er nicht den normalen Kombinations-Streifentest verwenden, sondern den Mikroalbuminurie-Streifentest“, erläutert Galle. Damit könne man auch frühe Stadien der Nierenschädigung entdecken.

Wird eine Erkrankung der Nieren festgestellt, muss der Bluthochdruck unbedingt kontrolliert werden. Zur Senkung des Drucks stehen eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung. „So sind zum Beispiel ACE-Hemmer für nierengeschädigte Patienten besonders geeignet“, sagt der Professor an der Würzburger Universitätsklinik.

Er rät zudem, Risikofaktoren für Bluthochdruck wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, zu viel Alkohol oder Stress zu minimieren. Warum, das können Sie in der Rubrik "Vorsorge" nachlesen.

Quelle: netdoktor.de


 


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