Depression erhöht Infarktrisiko

Donnerstag, 11. März 2010 verfasst von admin

Nun hat auch die Wissenschaft festgestellt, was der Volksmund lange weiß: Das Herz kann am Leid zerbrechen.

„Depressionen gehen wohl häufig einer Herzerkrankung voraus“, schreiben Michael Deuschle und Florian Lederbogen vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim (Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie, Bd. 70, S. 268, 2002).

Und wer schon mal einen Herzinfarkt hatte, dessen Risiko für einen zweiten verdoppelt sich, wenn er depressiv ist. Dabei kann einen Herzeleid schneller ins Grab befördern, als dies vom Zustand des Muskels her notwendig wäre.

Trauer sei das Lebensereignis, das am häufigsten mit plötzlichem Herztod verknüpft sei, schreiben Deuschle und Lederbogen. Studien zeigten, dass gedrückte Stimmung auch zu schlechterer Durchblutung des Herzens führt.

Früher hieß es, dass Stress und Anstrengung das Herz versagen lassen. „Es ist aber wohl weniger ein Workaholic als vielmehr ein Mensch mit Neigung zu Verstimmung und hoher Ängstlichkeit, der zu koronarer Herzerkrankung neigt“, so die Forscher.

 

 


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