Offenbar lässt sich über einen Bluttest schon früh herausfinden, ob jemand ein hohes Risiko für eine Demenz hat. Im Rahmen einer Studie an der Universität Jacksonville, USA, wurden 563 alte Menschen knapp vier Jahre lang beobachtet. Alle waren zu Beginn gesund, 53 entwickelten im Verlauf der Studie eine Demenz oder kognitive Einschränkungen. Bei allen wurde zu Studienbeginn die beiden Amyloid-Proteine A-42 und A-40 im Blut bestimmt.
Bei Alzheimer Patienten wird A-42 im Gehirn abgelagert, die Blutkonzentration sinkt. Das Ergebnis je niedriger das Verhältnis von A-42 zu A-40 ist, umso höher ist offenbar das Demenzrisiko. Bei Teilnehmern in der Quartile mit dem niedrigsten Wert war die Demenzrate um den Faktor drei höher.
Quelle: Arch Neurol 64;2007:354.
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