Medikamente nehmen, wenn sie verordnet werden!

Mittwoch, 10. März 2010 verfasst von admin

Dass Medikamente vom Arzt nicht auf Vorrat verordnet werden, weiß jeder. Ist ja auch sinnvoll: Medikamente und Therapien sollen dann genommen bzw. angewandt werden, wenn eine Erkrankung akut ist. Trotzdem kann etwas dazwischen kommen, und schon ist die Verordnung vergessen und schlummert vor sich hin. Sie gilt dann aber nicht beliebig lang weiter.

Sind bestimmte Fristen abgelaufen, kann die Verordnung weder von der Apotheke noch vom Leistungserbringer abgerechnet werden. Dann hilft nur noch ein erneuter Besuch beim Arzt.

Zur Vermeidung solcher Pannen hier die wichtigsten Einlösefristen:

  • Arzneimittel/Blutzuckerteststreifen: 2 Monate nach Ausstellung
  • Betäubungsmittel: 7 Kalendertage nach Ausstellung
  • Sehhilfen, orthopädische Hilfsmittel- orthopädische Schuhe: 30 Kalendertage nach Ausstellung bzw. nach Genehmigung durch die AOK
  • physikalische Therapie (z.B. Bäder, Massagen, Fango) und Krankengymnastik: 10 Arbeitstage nach Ausstellung
  • Stimm-, Sprach- und Sprechtherapie: 14 Kalendertage nach Ausstellung
  • Ergotherapie: 14 Kalendertage nach Ausstellung

 

 

 

 


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