Universität Münster stellt Rechenmodell vor. Herzinfarkt ist die häufigste Todesursache in Europa,
jeden Zehnten erwischt es ohne Vorwarnung. Basierend auf Langzeitbeobachtungen haben Wissenschaftler der Universität Münster nun ein Rechenmodell vorgestellt, mit dem Patienten mit erhöhtem Infarktrisiko erkannt werden können.
Die Kombination von Globalrisiken (zum Beispiel durch Fettstoffwechsel-störungen, familiäre Häufung, Bluthochdruck, Diabetes) mit Individualrisiken wie Ernährung, Gewicht, wenig Bewegung, Rauchen ermöglicht Menschen, die bisher keine Herzprobleme hatten, eine Selbstkontrolle via Internet: http://www.chd-taskforce.com/procam_interactive.html
Frauen haben ein vierfach niedrigeres Risiko als Männer und teilen den Punktwert einfach durch 4. Wer mehr als 20 Prozent erreicht, hat ein sehr hohes Infarktrisiko innerhalb der nächsten zehn Jahre und sollte sich daher in ärztliche Behandlung begeben.
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