Optimales Gehirntraining mit SUDOKU

Dienstag, 9. März 2010 verfasst von admin

Logikspiel wird zum „Renner“ – Strategisches Denken trainieren
Seit einiger Zeit beschäftigt ein Logikspiel Schüler, Jugendliche, Erwachsene. Zeitschriften bringen es in Variationen, der Buchmarkt bringt ganze Bände für Anfänger, Fortgeschrittene und „Profis“ heraus. Gemeint ist “Sudoku“.

Sudoku ist ein Logikrätsel und ähnelt Magischen Quadraten.

Das Spiel besteht aus einem Gitterfeld mit 3 × 3 Blöcken, die jeweils in 3 × 3 Felder unterteilt sind, insgesamt also 81 Felder in 9 Reihen und 9 Spalten. In einige dieser Felder sind schon zu Beginn Ziffern zwischen 1 und 9 eingetragen. Typischerweise sind 22 bis 36 Felder von 81 möglichen vorgegeben.

Ziel des Spiels ist es nun, die leeren Felder des Puzzles so zu vervollständigen, dass in jeder der je neun Zeilen, Spalten und Blöcke jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal auftritt.

Wenn eine Zahl in einem Feld möglich ist, bezeichnet man sie als „Kandidat“. Die drei Bereiche (Reihe, Spalte, Block) werden zusammengefasst als „Einheiten“ bezeichnet.

Obwohl Sudokus in der Regel mit Ziffern arbeiten, sind zur Lösung keinerlei Rechenkenntnisse erforderlich; man könnte ebenso neun andere abstrakte Symbole verwenden – Ziffern ermöglichen durch ihre feste und bekannte Reihenfolge jedoch ein leichteres Überprüfen der fehlenden Elemente innerhalb einer Einheit.

Die zwei Hauptanalyseverfahren sind die Eliminierung (oder Kandidatenbeseitigung) und die Hypothese (oder „was-wenn“).
In der Eliminierung kommt man damit vorwärts, dass man mehrmals hintereinander Kandidatenzahlen von einer oder mehreren Zellen beseitigt, um gerade eine Wahl zu lassen. Nachdem jede Antwort erzielt wurde, wird zur Überprüfung noch ein üblicher „Scan“ durchgeführt, um die Auswirkung der neuesten Zahl zu sehen. Es gibt eine Vielzahl von Eliminierungstaktiken, die alle auf den einfachen oben genannten Regeln basieren, welche wichtige und nützliche logische Schlussfolgerungen beinhalten.

· Durch Ausschluss:

Man sucht die Spalte, Reihe oder das Unterquadrat (sog. „Block“) mit den wenigsten Leerstellen heraus und notiert die fehlenden Ziffern auf einem separaten Blatt, um den Überblick zu behalten. Nun schreibt man mit Bleistift in die freien Felder alle möglichen Ziffern.
Ist die Reihe komplett, kann man die korrekten Ziffern mit einer anderen Farbe oder mit Kugelschreiber fixieren. Dann wendet man sich der nächsten Einheit zu usw. Auf einfache Weise lassen sich alle Kästchen füllen. Je nach Anzahl der vorgegebenen Ziffern muss man zunächst eine Zeit lang in einer größeren oder kleineren Anzahl von Kästchen zwei oder mehrere Ziffern stehen lassen, ehe klar wird, welche Ziffer die richtige ist.

· Durch Kombination:

Enthalten zwei Blöcke in einer Reihe die gleiche Ziffer, so kann die Position der Ziffer in dem dritten Block der Reihe oft direkt ermittelt werden: In dem dritten Block muss die Ziffer in der noch nicht mit der Ziffer belegten Reihe sein. Wenn nun für die Ziffer in dem dritten Block nur noch eine Spalte übrig bleibt – weil die anderen Felder der Reihe im Block 3 schon belegt sind oder die entsprechende Spalte in einem anderen Block die Ziffer schon enthält – so kann die Ziffer sofort eingetragen werden. Das Gleiche gilt analog für Spalten.

Fazit: Sudoku ist ein Spiel, durch das man voraussetzungslos optimal strategisches Denken trainieren kann. Sudoku gibt es auch auf CD mit unterschiedlichen Anspruchsniveaus: Je mehr Zahlen vorgegeben sind, umso leichter ist es zu lösen.

 


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