Dem Bluthochdruck zu Leibe rücken

Dienstag, 9. März 2010 verfasst von admin

Bluthochdruck senken durch Änderung der Lebensgewohnheiten

Gegen Bluthochdruck gibt es verschiedene hoch wirksame Medikamente. Wer seine Werte senken will, kann aber auch erst auch einmal versuchen, seine täglichen Gewohnheiten zu ändern. Ein Überblick darüber, was wie wirkt.

Übergewicht abbauen
Menschen mit starkem Übergewicht haben ein größeres Blutvolumen als normalgewichtige, was den Blutdruck in die Höhe treibt. Zudem produziert vor allem das Bauchfett Botenstoffe, welche die Blutgefäße direkt schädigen und zu einem Anstieg des Blutdrucks führen können. Nimmt der Patient ab, reduzieren sich diese Belastungen und der Blutdruck sinkt. Schon ein Minus von fünf Kilo senkt die Blutdruckwerte um etwa fünf Millimeter Quecksilbersäule (mm HG).

Weniger Salz essen
Der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge nehmen wir viermal so viel Salz zu uns, wie unser Körper tatsächlich benötigt. Das ist besonders für Patienten mit hohem Blutdruck gefährlich, denn je mehr Salz im Blut schwimmt, desto mehr muss der Organismus das mit Wasser ausgleichen. Das höhere Blutvolumen übt einen größeren Druck auf die Gefäße aus und bringt sie dazu, sich zusammenzuziehen. Auch das lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen. Salzverzicht entlastet die Gefäße entsprechend.

Weniger Alkohol trinken
Regelmäßiger Alkoholkonsum aktiviert das vegetative Nervensystem. Folge: Der Herzschlag wird beschleunigt, es wird mehr Blut in den Körper gepumpt, und der Druck auf die Gefäßwände nimmt zu.

Mehr bewegen
Zunächst steigt der Blutdruck bei jedem Menschen bei körperlicher Belastung an. Bei regelmäßigem Ausdauertraining verbessert sich jedoch die Herz-Kreislauf-Anpassung, und der Blutdruckanstieg verringert sich. Schließlich sinkt auch der Ruheblutdruck der Patienten.

Entspannung
Stress treibt unseren Adrenalinspiegel in die Höhe. Die Herzfrequenz steigt, das Herz pumpt mehr Blut in die Gefäßbahnen, die Spannung der Gefäßwände nimmt zu. Entspannungstechniken können dem Stress entgegenwirken.

Diuretika
Vermutlich wirken sie direkt auf die Muskelzellen der Gefäßwände und stellen diese weit. Der Blutdruck sinkt wegen eines geringeren Widerstands im Kreislauf.

Beta-Blocker
Noch ist nicht im Detail bekannt, wie diese Medikamente den Blutdruck senken. Zum einen vermindern sie die Herzfrequenz, sodass weniger Blut in den Kreislauf gepumpt wird. Zudem bremsen sie die Produktion des Hormons Renin, das über die Aktivierung anderer Botenstoffe die Blutgefäße verengt.

ACE-Hemmer
ie bremsen die Umwandlung des Hormons Angiotensin I in Angiotensin II, das die Blutgefäße verengt. So bleiben die Adern weit.

Calciumantagonisten
Sie sind Gegenspieler zu Calcium, das an Muskelzellen wirkt. Wenn Calcium in die Muskelzellen der Gefäße einströmt, ziehen sie sich zusammen. Calciumantagonisten verhindern das.

Sartane
Diese Medikamente wirken ähnlich wie ACE-Hemmer. Sie blockieren die gefäßverengende Wirkung des Enzyms Angiotensin II, indem sie seine Bindung an einen bestimmten Rezeptortyp verhindern. So verringert sich der Widerstand, gegen den das Herz das Blut in den Körper pumpt, und der Blutdruck sinkt.

 

 


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