Psychotherapie oder Tabletten?

Sonntag, 7. März 2010 verfasst von admin

SHG MÜNCHEN BEI SZ-GESUNDHEITSFORUM
Das SZ-Gesundheitsforum klärt medizinisch auf und setzt sich mit ethischen und gesundheitspolitischen Fragen auseinander. Es wurde 1970 ins Leben gerufen. Es geht ihm um Aufklärung, Sorge und Vorsorge für den Menschen, der in einer Zeit des medizinischen Fortschritts, aber auch der zunehmenden Belastung lebt.

„Psychotherapie oder Tabletten – was ist besser?“ lautete kürzlich das Thema einer wieder hochinteressanten Podiumsdiskussion, zu der die Münchner Schlaganfall-Selbsthilfegruppe nunmehr schon zum zwölften Mal eingeladen war.

In dem bis auf den letzten Platz besetzten Saal waren sich die sieben namhaften Experten einig, dass man einem Patienten, der unter einer Psychose leidet, Medikamente nicht vorenthalten darf.

Konsens herrschte auch darüber, dass man die Möglichkeit einer psychotherapeutischen Behandlung prüfen sollte, bevor Tabletten verschrieben werden. Doch bei der Frage, wo der Schwerpunkt der Behandlung liegen soll, taten sich zwischen Psychiatern und Psychotherapeuten tiefe Gräben auf. Bei der Diskussion spielte auch das liebe Geld ein wichtiges Thema.

Zwar werde die Behandlung psychisch Kranker mit Tabletten immer wichtiger, aber die Chemie könne die Psychotherapie keinesfalls voll ersetzen.

Eine ausführliche Dokumentation des SZ-Gesundheitsforums können Sie in der Süddeutschen Zeitung Nr. 261 vom Montag, 13. November auf Seite 8 nachlesen.

 


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