Wer gilt als Chroniker?

Samstag, 6. März 2010 verfasst von admin

Richtlinie schafft Klarheit durch Definition der Merkmale

Im Zuge der Gesundheitsreform wurde auch die "Richtlinie zur Definition schwerwiegender chronischer Krankheiten " angepasst.
Sie legt fest, welche Merkmale erfüllt sein müssen, damit nur 1% der Jahresbruttoeinnahmen (anstelle von 2%) bei medizinischen Verordnungen zugezahlt werden müssen.

Ein Patient gilt nun als schwerwiegend chronisch krank, wenn er mindestens 1 Jahr lang wenigstens 1 x pro Quartal ärztlich behandelt wurde und \b{zusätzlich} pflegebedürftig nach Stufe 2 oder 3 ist \b{oder} ein Grad der Behinderung bzw. eine Erwerbsminderung von mindestens 60% vorliegt \b{oder} eine kontinuierliche medizinische Versorgung erforderlich ist, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine verminderte Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die schwerwiegende chronische Erkrankung zu erwarten ist.

Die Feststellung, wer diese Merkmale erfüllt, trifft die Krankenkasse anhand ärztlicher Unterlagen.

Quelle: Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen.

Die Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener in München informiert:

 


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